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V E S U V e.V.

Informationsbüro vor dem Aus -
keine Beratung mehr zum "Psychodschungel"?

Übersicht:


Nachrichten, Kommentare und mehr:


13.12.05:
Informationsbüro - keine Beratung mehr zu Psychotherapie und Alternativen
Das Team des "Informationsbüros für Psychotherapie und Alternativen" hat mit Zustimmung des Vereins VESUV beschlossen, daß ab Mittwoch, dem 23. Dezember 2005, die Beratung - zumindest vorübergehend - eingestellt wird. Hintergrund: die Verzögerungen beim Start der 2. Modellprojektphase der Verbraucher- und Patientenberatung nach 65b SGB V und die anhaltende Unsicherheit, ob das Informationsbüro weiter gefördert wird.
Nach sechs Monaten unentgeltlicher Fortführung ihrer Arbeit sehen sich die ehemaligen Angestellten des Informationsbüros nicht mehr in der Lage, auch nur die derzeitige "Notberatung" aufrecht zu erhalten. Sie finden neben der Suche nach einer neuen Existenz keine Zeit mehr dafür. Die Website ist davon zumindest vorerst nicht betroffen - sie wird in eingeschränktem Umfang ehrenamtlich fortgeführt.
Wie es weitergeht, ist derzeit unklar. Nach wie vor ist nach Auskunft der Spitzenverbände der Krankenkassen nichts endgültig entschieden. Allerdings läßt das Ausbleiben jeglicher Kontaktaufnahme von Seiten der Bietergemeinschaften nichts Gutes hoffen: Verbraucherzentrale-Bundesverband, Sozialverband VdK und Verbund unabhängiger Patientenberatung haben sich bisher nicht mit einem Wort an das Informationsbüro gewandt. Die Protestaktion des Informationsbüros war also möglicherweise erfolglos - aber nichts Genaues weiß man nicht.
Trotz des fortbestehenden Schwebezustands sah sich Informationsbüro zum Handeln genötigt. Eine unentgeltliche Fortführung der Beratungstätigkeit wurde zunehmend unmöglich, da die MitarbeiterInnen zum Teil neue Stellen angenommen haben, zum Teil ihre ganze Zeit darauf verwenden müssen, neue zu finden. Außerdem muß der Mietvertrag für das Informationsbüro in Kürze gekündigt werden (obwohl es in seinem Vermieter einen außerordentlich verständnisvollen Unterstützer gefunden hat). Versicherungen müssen gekündigt, diverse Dienste fristgerecht abbestellt und die Vorbereitungen zum Auszug getroffen werden. Und außerdem: die finanziellen Mittel sind fast gänzlich aufgebraucht. Was bleibt, ist eine kurze Karenzzeit, in der sich die Dinge noch wenden können. Aber die läßt sich vom Informationsbüro nicht mehr in Ruhe überstehen - die Vorbereitungen für den schlechtesten Fall müssen sofort begonnen werden.
Bleiben drei Möglichkeiten:
1. es kommt doch noch zu einer Fortführung der Förderung als Modelleinrichtung,
2. eine unverhoffte RetterIn in der Not klopft an die Tür,
3. die Beratungstätigkeit wird ehrenamtlich irgendwann (und ohne Büro) wieder aufgenommen. Ein umfassender professioneller Service, wie das Informationsbüro ihn bisher geliefert hat, ist aber auf diese Weise nicht möglich - selbst wenn die gleichen Personen ihn anbieten würden.
Drücken Sie dem Informationsbüro die Daumen.

11.12.05:
Start der 2. Modellprojektphase der Verbraucher- und Patientenberatung verzögert sich
Eigentlich sollte sie am 1. Januar 2006 beginnen, die zweite Modellprojektphase der Verbraucher- und Patientenberatung nach §65b Sozialgesetzbuch V. Nun scheint sich der Start aber um ca. 2 Monate zu verzögern. Die Vergabeverhandlungen zwischen Spitzenverbänden der Krankenkassen einerseits und Verbraucherzentrale-Bundesverband, Sozialverband VdK und Verbund unabhängiger Patientenberatung andererseits sind noch nicht beendet.
Die für KlientInnen von Psychotherapie und Alternativen besonders spannende Frage, ob es eine spezialisierte bundesweite Anlaufstelle für Psychotherapie geben wird und wer diese gegebenenfalls organisiert, ist noch nicht entschieden.

25.09.05:
Protestaktion: Zwischenbilanz und Aussicht
Knapp drei Wochen sind seit dem Beginn der Protestaktion des Informationsbüros für Psychotherapie und Alternativen vergangen. Erstaunlich viele Einrichtungen, Fachleute und Anbieterinnen haben sich dem Protest angeschlossen. Tenor der Reaktionen: Eine bundesweite Facheinrichtung, die sich ausschließlich auf die Probleme des Psycho-Marktes konzentriert, wird dringend gebraucht. Die Protestaktion läuft noch bis Ende September.
Auch die Spitzenverbände der Krankenkassen haben reagiert und mitgeteilt, es sei noch nichts entschieden. Und: keine Einrichtung habe einen Anspruch auf Förderung, aber man werde unvoreingenommen prüfen. Dazu erklärt Wolfgang Hippe vom Trägerverein des Informationsbüros: »Unser Anliegen war und ist es, mehr Aufmerksamkeit und Beachtung für den Bereich psychischer Probleme und Psychotherapie zu erreichen. Unsere Erfahrungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass diese Probleme allzu leicht verdrängt werden.« Die Reaktionen bewiesen allerdings, dass man diesem Bereich mehr Beachtung als zuvor schenke: »Deshalb erscheint es uns sinnvoll, die Protestaktion mit Ende September anzuhalten. Wir hoffen, dass die zuständigen Gremien die prekäre Lage im Bereich psychischer Probleme und Psychotherapie in ihren Überlegungen zur Ausgestaltung der zweiten Modellphase der Verbaucher- und Patientenberatung berücksichtigen.«

22.09.05:
Im Fernsehen: Machtmissbrauch in der Therapie
Die Sendung »Frau TV« (WDR3 Fernsehen) berichtet am Mittwoch, dem 28.09.05, 22:00 Uhr, über Machtmissbrauch und andere Grenzüberschreitungen in der Therapie. Betroffene und Fachleute kommen zu Wort. Die Sendung kam unter Mitwirkung des Informationsbüros für Psychotherapie und Alternativen zustande und macht einmal mehr deutlich, wie dringend notwendig ein auf das Thema konzentrierter, vorbeugender Verbraucher- und Patientenschutz für den Bereich psychische Probleme und Psychotherapie ist.

12.09.05:
Spitzenverbände der Krankenkassen betonen, dass Entscheidung noch nicht gefallen ist
Die "Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen" (SPIK) betonen nachdrücklich, dass eine Entscheidung darüber, wer bei der Ausschreibung für die zweite Modellphase den Zuschlag erhalten wird, noch nicht gefallen ist. Die eingegangenen Bewerbungen würden nicht vor dem 15.09.05 geöffnet. Den Spitzenverbänden sei noch nicht einmal bekannt, wer sich bewerben werde. Insofern sei selbstverständlich auch noch keine Entscheidung gefallen. Natürlich habe es auch keine Vereinbarungen im Vorfeld gegeben.
Zu dieser Klarstellung sahen sich die Spitzenverbände auf Grund der Protestaktion des VESUV-Informationsbüros veranlasst - in der allerdings nichts anderes behauptet worden war. Ganz im Gegenteil waren die Spitzenverbände im Rahmen der Protestaktion ausdrücklich darum gebeten worden, mit ihrer Entscheidung den Erhalt des Informationsbüros und einer krankheitspezifischen Beratung zum Thema psychische Probleme und Psychotherapie zu sichern. Marion Mohr, Geschäftsführerin des Informationsbüros, führt dazu in einer Stellungnahme aus: "Wir hoffen und vertrauen auf eine sachgerechte Entscheidung durch die Spitzenverbände - im Sinne des Erhalts qualitativ hochwertiger Beratung und Information zum Thema psychische Probleme und Psychotherapie, wie sie von unserer Einrichtung geliefert werden. Dieses Thema ist allgemein viel zu lange als zweitrangig angesehen und entsprechend stiefmütterlich behandelt worden."
Und weiter: "Wir haben nie angenommen oder auch nur vermutet, dass die Spitzenverbände die Entscheidung im Vorfeld bereits getroffen haben. Aber wir wollten sehr deutlich machen, dass psychische Probleme und Psychotherapie nicht verniedlicht werden dürfen und womöglich ein Modellverbund den Zuschlag für die zweite Modellphase erhält - welcher auch immer das sein mag -, der diesen Bereich nicht angemessen berücksichtigt."
Die Protestaktion wird also fortgesetzt, der Text des Protestbriefs minimal verändert, um jegliche Missverständnisse auszuschließen.

11.09.05:
Protestaktion erfolgreich angelaufen
Schon in den ersten Tagen der Protestaktion haben wir guten Zuspruch gefunden. Erstaunlich, aber sehr erfreulich: der hohe Anteil von TherapeutInnen und anderen Fachleuten. Danke an alle!
Dabei hat ein Programmierproblem die Aktion massiv behindert: Bei vielen, die den Protestbrief als Mail verschicken wollten, reagierte der Link nicht. Offenbar ist es bei bestimmten Kombinationen aus Betriebssystem, Browser und Mail-Programm nicht möglich, auf die von uns vorgesehene einfache Weise die Protestmail zu verschicken. Wir haben deshalb zusätzlich eine alternative Versendeanleitung ins Web gestellt, die zwar etwas komplizierter ist, aber dafür immer funktioniert. Wenn Sie also auf Grund solcher Probleme die Protestmail nicht verschicken konnten - jetzt geht’s.

09.09.05:
BAGP lehnt einen gemeinsamen Antrag mit dem »Informationsbüro« ab
Die »Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen« (BAGP), die sich mit einigen anderen Projekten zu einem Modellverbund (uP) zusammengeschlossen hat, wird einen Antrag für die zweite Modellprojektphase stellen. Die Mitglieder entschieden sich dabei mehrheitlich gegen eine Zusammenarbeit mit dem »Informationsbüro«.
Ein Grund: die Protestaktion für den Erhalt einer krankheitsspezifischen Verbraucher- und Patientenberatung zum Thema psychische Probleme und Psychotherapie. Die Protestkampagne des Informationsbüros würde die Erfolgsaussichten des Modellverbunds uP nach dessen Einschätzung schwächen. Außerdem werte das Informationsbüro durch seine Kampagne den Modellverbund Unabhängige Patientenberatung uP ab.
Das Informationsbüro nimmt dazu wie folgt Stellung:
Wir halten die "Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen" und den "Modellverbund Unabhängige Patientenberatuang uP" für im besten Sinne patientenorientierte Organisationen. Wir wünschen ihnen auf jeden Fall viel Erfolg bei ihrem Antrag und hoffen, dass sie ihre wichtige Arbeit fortsetzen können.
Wir haben nie behauptet, dass für die Spitzenverbände der Krankenkassen das Ergebnis der Ausschreibung bereits feststehe - ganz im Gegenteil: Wir hoffen auf eine sachgerechte Entscheidung durch die Spitzenverbände.Uns geht es in erster Linie um das Wohl von Menschen mit psychischen Problemen. Nicht, weil wir diese Menschen für wichtiger halten als andere - sondern weil diese keine Lobby haben.
Und angesichts der Besonderheit und der großen Komplexität des Themas ist unserer Meinung nach nur eine spezifische Verbraucher- und Patientenberatung für den "Psychodschungel" in der Lage, diesen für die vielen Ratsuchenden zu lichten. Und diese Einsicht scheint weder bei den Verbraucherzentralen, noch beim VdK, noch bei der BAGP vorhanden zu sein. Das beweist nur, dass es notwendig ist, eben auf diese Besonderheiten besonders hinzuweisen.

06.09.05:
Aufruf zur Protestaktion
Wollen Sie, daß diese Website erhalten bleibt? Wollen Sie uns auch weiter um Rat fragen können? Wollen Sie auch weiterhin qualifizierte Information und Beratung zum »Psychodschungel«? Dann protestieren Sie!
Die schlechten Nachrichten kennen Sie nun. Die Gute ist, wir werden uns – auch im Namen der Psychotherapie-KlientInnen und AnbieterInnen – gegen diese Verniedlichung von psychischen Problemen und Psychotherapie wehren.
10 Prozent des gesamten Krankenstandes werden von psychischen Problemen verursacht, Tendenz steil ansteigend. Wer diesen Bereich so nebenbei bedienen will, verkennt die Brisanz und Wichtigkeit des Themas. Er betrachtet PsychotherapieklientInnen nach wie vor als »Scheinkranke« und PsychotherapeutInnen als »Pseudo-Doktoren«. Das paßt zum miserablen Honorierungssystem von Psychotherapie und erzeugt in unmittelbarer Konsequenz Behandlungsfehler und Mißbrauch. Wer dann auch noch eine qualifizierte und zielgenaue Verbraucher- und Patientenberatung für diesen Bereich einsparen will, macht das Chaos perfekt.
Dagegen muß man sich wehren. Dagegen müssen sich alle wehren, die davon betroffen sind oder sich für dieses Thema ernsthaft interessieren.
Wir werden uns dagegen wehren.
Aber wir brauchen Ihre Hilfe! Und die Ihrer Freunde und Bekannten, die Sie von der Wichtigkeit des Themas überzeugen können. Sprechen Sie jeden an, den Sie kennen. Protestieren Sie mit uns! Verschicken Sie unsere Protestmail und den Proestbrief.
Denn sonst heißt es schon morgen:
Tut uns leid, wir können Ihre Anfragen leider nicht mehr beantworten.
Tut uns leid, wir können unsere Website nicht mehr aktualisieren.
Tut uns leid, jetzt müssen Sie alleine zurecht kommen.
Tut uns leid, uns gibt es nicht mehr.

06.09.05:
Protestbrief bzw. -Mail
(Fassung vom 18.09.05)
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe mit großer Bestürzung zur Kenntnis genommen, dass der Zuschlag für die zweite Modell-Phase der Verbraucher- und Patientenberatung nach § 65 b SGB V mit einiger Wahrscheinlichkeit an Modellverbünde, wie z.B. den aus Verbraucherzentralen und VdK, gehen wird, die in diesem Zusamme­hang planen:

  • nur noch eine "allgemeine Patientenberatung" anzubieten und keine qualifizierte "themenspezifi­sche Beratung" zum Thema psychische Probleme und Psychotherapie
  • dass deshalb von ihnen auf einen Vertragsabschluß mit dem "Informationsbüro für Psychotherapie und Alternativen" verzichtet worden ist
  • was bei einem Zuschlag an sie zugleich bedeuten würde, dass dem Informationsbüro die notwendige Finanzierungsgrundlage für eine Fortsetzung seiner Arbeit entzogen wird.

Ich möchte alle, die an der Entscheidung beteiligt sind oder Einfluss darauf haben, in erster Linie die Spitzenverbände der Krankenkassen, dringend darum bitten, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um eine solche Fehlentwicklung zu verhindern.

Denn psychische Probleme

  • stiegen zwischen 1997 und 2004 dramatisch um 70 Prozent an (Anzahl Fälle psychischer Erkran­kungen, Quelle: DAK)
  • stellen 2004 9,8 % des gesamten Krankenstandes (Quelle: DAK)
  • verursachten im Jahr 2004 zehn bis fünfzehn Prozent aller Fehltage von ArbeitnehmerInnen (Quelle: DAK, TK)
  • beschäftigen bundesweit Zehntausende von Psychotherapeuten (mehr als 20.000) und sonstige Therapeuten und Anbieter (nach Schätzungen mindestens noch mal so viel)
  • werden mit bis zu 250 verschiedenen Verfahren behandelt, darunter viele unwirksame und teils auch gefährliche – mit hohen Folgekosten durch Fehlbehandlungen und Folgetherapien
  • verursachten bereits 2002 allein im Gesundheitswesen Kosten in Höhe von 22,4 Milliarden Euro (für "psychische und Verhaltens-Störungen", Quelle: Statistisches Bundesamt) – zuzüglich einer nach Schätzungen gleich hohen Summe aus rein privaten Aufwendungen

Die Ausgaben für Verbraucher- und Patientenberatung sollten sich vor allem an der Dringlichkeit und Häufigkeit der Krankheiten bzw. Probleme orientieren. Wenn psychische Probleme 10 % des gesamten Krankenstandes verursachen (mit steigender Tendenz), dann sollte in einem entsprechenden Umfang über diese Probleme und ihre Behandlung beraten und aufgeklärt werden.
Das "Informationsbüro für Psychotherapie und Alternativen" benötigt für seine (kostensparende) Tätigkeit nur zirka 250 Tausend Euro jährlich. Mit anderen Worten ein Zwanzigstel (4,9 %) der gesetzlich vorgesehenen Gelder für die Verbraucher- und Patientenberatung nach § 65 b SGB V (5,1 Millionen). Dafür konnten vom Informationsbüro bisher im Schnitt monatlich 230 Menschen qualifiziert beraten und 11.000 Website-BesucherInnen zielgenau informiert werden (Stand: März 2005).
Ich fordere daher gemeinsam mit allen anderen Betroffenen

  • den Erhalt einer themenspezifischen Verbraucher- und Patientenberatung für den Bereich psychische Probleme und Psychotherapie
  • die Förderung des "Informationsbüros für Psychotherapie und Alternativen" als bundesweites Kompetenz-Zentrum für psychische Probleme und Psychotherapie im Rahmen der Verbraucher- und Patientenberatung nach § 65 b SGB V

Absender: (bitte Datum, Namen, Vornamen und vollständige Adresse eintragen)

Empfänger der Protest-Mail:
1) AOK Bundesverband: Bundesvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Ahrens; der Leiter der AOK Depen­dence Berlin, Erwin Dehlinger,  2) Bundesverband der Betriebskrankenkassen, Vorstandsvorsitzender Wolfgang Schmeinck, 3) Verbraucherzentralen Bundesverband, Vorstand Prof. Dr. Edda Müller, 4) Sozialverband VdK Deutschland, Präsident Walter Hirrlinger, 5) Die Ministerin für Gesundheit und soziale Sicherung Ulla Schmidt, 6) Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Helga Kühn-Mengel, 7) Die Ministerin für Ver­braucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft Renate Elly Künast, 8) MdB Horst Seehofer (CSU, Sozial­verband VdK Bayern), 9) MdB Andreas Storm (CDU), 10) MdB Wolfgang Zöller (CSU) 11) MdB Erika Lotz (SPD), 12) MdB Detlef Parr (FDP), 13) MdB Birgitt Bender (Die Grü­nen) 14) Der Paritätische Wohlfahrts­verband, Bundesverband, 1. Vorsitzende Barbara Stolterfoht, 15) VESUV –Informationsbüro für Psycho­therapie und Alternativen

04.09.05:
Das AUS für das »Informationsbüro« ist besiegelt, es sei denn...
In Verhandlungen des »Informationsbüro für Psychotherapie und Alternativen« mit Verbraucherzentralen und VdK wurde - nach vielen Komplimenten für die Arbeit des Informationsbüros und vielversprechenden Gesprächen - vor zwei Wochen plötzlich das Messer gezückt: Man verzichte auf die Dienste des Informationsbüros. Man werde sich statt dessen auf die allgemeine Patientenberatung konzentrieren und einzelne Verbraucherberater entsprechend schulen. Das müsse reichen.
Wenn es dabei bleibt, bedeutet dies das Aus für das Informationsbüro, das Aus für qualifizierte Information und Beratung zu psychischen Problemen und Psychotherapie, das Aus für engagierte patientenorientierte Beratung. Denn eine erfolgversprechende Konkurrenz zu dem Gigantenverbund von Verbraucherzentralen und VdK ist bisher nicht in Sicht. Eine kleine Hoffnung aber bleibt: daß Politik und Spitzenverbände der Krankenkassen das Schlimmste verhindern.

04.09.05:
Verbraucherzentralen und Sozialverband VdK vor dem »Sieg«
Im Rennen darum, wer an der zweiten Modellphase der Verbraucher- und Patientenberatung teilnehmen darf, stehen die »Giganten« Verbraucherzentralen und Sozialverband VdK, die sich zu einem Modellverbund zusammengeschlossen haben, praktisch als Gewinner der Ausschreibung fest. Kurz vor Ablauf der Antragsfrist
am 15. September gibt es kaum ernstzunehmende Konkurrenten. Die Strategie der wahrscheinlichen Sieger wurde ebenfalls bereits deutlich: Keine krankheitsspezifische Beratung mehr, keine Berücksichtigung kleiner Träger, keine Zusammenarbeit mit den patientenorientierten Beratungsstellen der Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen. Nur noch allgemeine Patientenberatung - durch die eigenen Einrichtungen. Die ausgeschlossenen Projekte können nur noch auf eine Intervention durch Politik und Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen hoffen.

Weiter zur Presseinformation "Psychotherapiepatienten ohne Beratung"

 

AutorIn: Heiko Deters - Aktualisiert: 13.12.05

 

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