| |
Informationsbüro für Psychotherapie & Alternativen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Die Suche nach AdressenTeil III - Kriterien und Adress-Quellen im Einzelnen 9. Dringlichkeit, freie Therapieplätze, NotfälleVorbemerkung: Wie dringlich ist Ihre Suche? Die Wartezeiten auf einen freien Therapieplatz können von ein paar Wochen über viele Monate bis zu einem Jahr und mehr reichen und Suchende nahezu in die Verzweiflung treiben. Die Frage ist: wie dringlich ist Ihre Suche und wieviel Wert legen Sie auf die anderen Kriterien? Wenn sich Hilfesuchende erst auf eine AnbieterIn »kapriziert« haben, sind sie oft auch bereit, lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Dies ist sicher zum Teil nachvollziehbar. Sie sollten sich aber bei Ihrer Suche unbedingt die Frage stellen, wie »gut« eine TherapeutIn in der späteren Therapie sein soll, um ein halbes Jahr Wartezeit oder mehr zu »rechtfertigen«. Die eigenen Ansprüche und Phantasien wachsen in dieser Zeit womöglich dermaßen in den Himmel, daß die Realität nur noch »bitter« und enttäuschend sein kann. Die Alternative besteht darin, auch andere AnbieterInnen in Erwägung zu ziehen. Dazu müßten Sie eigentlich Informationen haben über die Wartezeiten möglichst aller AnbieterInnen, die in Frage kommen. Entsprechende Auflistungen gibt es aber unseres Wissens nicht. Was es aber als nächstbeste Lösung in einigen Regionen von Seiten der Kassenärztlichen Vereinigungen gibt, sind die »Zentralen Informationsbörsen für Psychotherapie (ZIP)« (teils unter anderem Namen firmierend). Hier wird versucht, die AnbieterInnen dazu zu bringen, alle im Augenblick freien Therapieplätze zu melden. Das klappt unseres Wissens nur bedingt, ist aber auf jeden Fall hilfreich, um kurzfristig einen Therapieplatz zu finden. Allerdings ist die Auswahl hinsichtlich der AnbieterInnen natürlich ziemlich beschränkt. Darüber hinaus gibt es teilweise die Möglichkeit, sich an die Ambulanzen von Therapieverbänden oder Ausbildungsinstituten zu wenden (meist in Großstädten). Hier finden Sie oft die Möglichkeit, schnell einen Therapieplatz zu »ergattern« - allerdings meist bei AnbieterInnen, die sich noch in Ausbildung befinden (was kein Nachteil sein muß), und die natürlich nur die Therapierichtung anwenden, für die sie ausgebildet werden. Schließlich gibt es in Notfällen die Möglichkeit, sich an verschiedene Einrichtungen, wie zum Beispiel die Telefonseelsorge, die Sucht-Notrufe, die sozialpsychiatrischen Zentren, Psychiatrische Einrichtungen, Kliniken, Notärzte, Selbsthilfegruppen und, nicht zu vergessen, Freunde und Bekannte zu wenden. Das mag in vielen Fällen kein Ersatz für Psychotherapie sein, hilft aber womöglich (zumindest vorübergehend) über die schlimmsten Zeiten hinweg. Hier finden Sie möglicherweise Informationen über freie
Therapieplätze:
Hier finden Sie Hilfe in seelischen Notfällen und Ausnahmesituationen:
AutorIn: E. Pfeifer (kommentierte Links), H. Deters (Text) - Text: adr_dringl - Aktualisiert: 30.10.03
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||